ABACUS - viele sind teurer, viele sind größer...

ABACUS A-Box im Dauertest

ABACUS macht vieles anders... und vieles deutet darauf hin: ABACUS macht's richtig.

ABACUS versteht sich selbst nicht als typischer High-End-Hersteller, sondern entwickelt Audio-Produkte auf rein physikalischer Grundlage. Fragwürdige High-End-Schauplätze, Märchen, Wunder und Voodoo werden bei ABACUS nicht bedient. Technologisch ist ABACUS ganz vorne. Die Maxime lautet: ehrliche und solide Produkte zu fairen Preisen; alles handgemacht in Deutschland.



Etwas Geschichte

ABACUS electronics ist aus der Firma AUDIO PRO Deutschland GmbH hervorgegangen.

ABACUS entwickelt seit 1983 Industrieelektronik. d.h. Mess- und Regeltechnik, Energie- und Analogelektronik, Elektromechanik und Elektroakustik.

Die besondere Leidenschaft gilt aber dem Thema Audio-HiFi.

ABACUS verfügt über spezielle elektrische Schaltungen, die sich besonders in der Audiotechnik bewährt haben. Damit werden wesentliche Probleme in Sachen Tontechnik gelöst. Diese Website soll möglichst alles Wichtige erklären.

Die ABACUS-Technik bricht hier und da mit der Tradition. Wie es ABACUS macht, ist aber kein Geheimnis. Auf dieser Website soll möglichst alles erklärt werden - an verschiedenen Stellen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Vorkenntnisse.

Karl-Heinz Sonder
(Geschäftsführer)

Karl-Heinz Sonder

ABACUS-Verstärker –
mit besonderer Schaltung Lautsprecher wie an der Stange

In den 1980er Jahren brachte ABACUS eine neue Verstärkerschaltung. Man habe die Endtransistoren auf den Kopf gestellt, meldete damals „Der Spiegel“. Klanglich übertreffe der Verstärker damit vielfach teurere Fabrikate.

Komplexe Signale über fast 10 Oktaven

Das hörbare Frequenzspektrum umfasst beinahe 10 Oktaven. Ein Klang enthält gleichzeitig viele unterschiedliche Töne. Und neben der Frequenz variiert die Lautstärke. Es handelt sich um „komplexe Signale“. Werden solche Tonsignale gespeichert, müssen die Schallwandler das möglichst naturgetreu wieder zusammensetzen. Nicht einfach für Schallwandler.

Lautsprecher sind eine komplexe Last

Ein Schallwandler – man sagt dazu meistens Lautsprecher – wandelt elektrischen Wechselstrom in Geräusche. Eine Membrane mit elektrischem Antrieb bewegt sich im Takt des elektrischen Signals. Mehr oder weniger erfolgreich. Viele in Frequenz und Lautstärke unterschiedliche Töne müssen zeitrichtig und originalgetreu wiedererstehen. Die Arbeitsweise eines Lautsprechers ändert sich aber mit der Frequenz, der Lautstärke und diversen anderen Faktoren. Der Lautsprecher ist eine „komplexe Last“. Die Zeit- und Lautstärkedifferenzen beim Wandelvorgang verändern das ursprüngliche Signal. Wenn man einen Lautsprecher besitzt, hat praktisch nur noch der Verstärker Einfluss auf dessen Schallwiedergabe.

Lautsprecher werden allgemein aus den Emittern (Kathode) der Verstärker-Endstufe gespeist. Deren komplexe Eigenschaften verfälschen das Ausgangssignal der Endstufe. Bewegt sich die Lautsprechermembrane, wird eine Gegenelektromotorische Kraft (Gegen-EMK) erzeugt. Der Lautsprecher ist also immer gleichzeitig Motor und auch Generator.

Ein Lautsprecher ist bei elektrischer Betrachtung ein Parallelschwingkreis, mechanisch aber ein Serienschwingkreis… Unterhalb der elektrischen Resonanz wird der Lautsprecher induktiv. Mit einem herkömmlichen Verstärker angetrieben schaufelt er wegen der starken Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung nur noch Luft. Das heißt er arbeitet nur noch sinusförmig und lässt den Bass sozusagen verhungern.

Soweit allgemeinverständlich. Unter "Info & Service" wird in der "Audio-Akademie" in verschiedenen Abhandlungen ausführlicher auf die hier angesprochenen Themen eingegangen.

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Hanno Sonder - der Junior ist zuständig für Neue Technik

„Das wird immer so gemacht“… –
Fehler berichtigen oder vermeiden?

Die Industriegeschichte kennt viele Beispiele für ein Festhalten an mangelhaften Konzepten. So fährt beispielsweise ein Auto immer noch auf Rädern. Das ist sehr teuer und obendrein muss man dafür Straßen bauen. Und der Antrieb, der Motor, ist immer noch eine umgebaute Kolbenpumpe. Nach über hundert Jahren Weiterentwicklung sind Restmängel reduziert, aber nicht beseitigt. Und über den Erfolg der Hersteller im Wettbewerb untereinander entscheidet neben dem allgemeinen technischen Fortschritt eine pfiffige Werbung.

Ähnlich ist es in der Audiotechnik. Verstärker werden seit eh und je stets nach bekannten Konzepten gebaut und die Konstrukteure versuchen sich im Optimieren. Mit entsprechend großem Aufwand können grundsätzliche Mängel stark reduziert werden. Oft wird damit auch eine besondere Vereinbarkeit eines Verstärkers mit den Eigenschaften bestimmter Lautsprecher erzielt.

Auch in der Technik gilt, dass man vielleicht bestimmte Probleme oft erfolgreicher lösen könnte, wenn man nicht die bisher üblichen Verfahren bereits im Hinterkopf hätte. Also sollte der Audio-Konstrukteur besser nicht wissen, wie alle anderen einen Verstärker bauen. Statt dessen sollte er einen Lautsprecher untersuchen und dann überlegen, welche Bauteile in welcher Anordnung so ein Ding beherrschen können. Wahrscheinlich würde er dann den hier beschriebenen Verstärker neu erfinden…

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Der besondere ABACUS-Verstärker

Wie bei der alten Röhrentechnik wird im ABACUS-Verstärker der Kollektor (Anode) und nicht wie anderen der Emitter (Kathode) angezapft. Der Kollektor kann in der ABACUS-Schaltung stets maximalen Strom liefern, unabhängig vom Momentanwert der Spannung. Darum sind ABACUS-Verstärker „lastunabhängig“.

Nur der Kollektor (Anode) funktioniert übrigens lastunabhängig. Eine ABACUS-Endstufe beherrscht darum Lautsprecher auch unterhalb ihrer Resonanzfrequenz bis an deren mechanische Grenzen. Und dort wo unterhalb der Resonanzfrequenz die Lautstärke absinkt, wird eine beliebige Bassanhebung möglich, lediglich zu Lasten des maximalen Schalldrucks.

Im Unterschied zum üblichen Röhrenverstärker verfügt die ABACUS-Schaltung über einen praktisch unendlich großen Dämpfungsfaktor und benötigt überdies keinen Ausgangstransformator. In dieser Schaltungstechnik vereinigen sich die Vorteile der Elektronenröhre mit denen moderner Transistoren.

Immer wenn sich beim Lautsprecher die Membrane bewegt, entsteht eine Gegeninduktionsspannung wie ein Spiegelbild aller Bewegungen. Dabei spielt die Ursache der Bewegungen keine Rolle. Der Lautsprecher als Elektromotor betrachtet, ist nämlich immer gleichzeitig Generator.

Führt man dieses Sensorsignal zurück in den Verstärkereingang, findet ein ständiger Vergleich zwischen der Arbeit des Lautsprechers und der Signalquelle statt. Da Signal und Gegeninduktionsspannung in der ABACUS-Schaltung praktisch zeitgleich sind, idealisieret der ABACUS-Verstärker die Lautsprechereigenschaften.

ABACUS-Verstärker führen Lautsprecher wie an der Stange

Durch die direkte Gegenkopplung (Null-Ohm-Technik) wird der Arbeitsfehler des Lautsprechers bereits in der Entstehung verhindert, wohlgemerkt nicht etwa korrigiert. Dieser Verstärker hat die Fähigkeit der direkten Beschleunigung und bremst den Lautsprecher mindestens ebenso schnell ab. Das bedeutet: praktisch kein Nachschwingen. Oder anders gesagt: Wenn dieser Verstärker keinen Strom liefert, frisst er welchen.

Soviel zur Technik – gerade soviel, dass es noch (fast) alle verstehen. Wer mehr wissen will, bitte auf dieser Homepage an anderer Stelle (unter Audio-Akademie) nachsehen oder ABACUS telefonisch auf den Zahn fühlen.

Nachtrag – z.B. “Knallharte Gegenkopplung”

Eine „knallharte” Gegenkopplung (vergl. Dämpfung, Dämpfungsfaktor) gilt übrigens beim klassischen Transistorverstärker als problematisch, u.a. weil da nachgeregelt wird, was längst vorbei ist. Beim ABACUS-Verstärker ist das Ausgangssignal ausschließlich von der Gegenkopplung abhängig. Die Lautsprecher-Membranen werden nicht nur angestoßen, sondern wie an der Stange geführt.

Die Schaltung wird als “Emitterschaltung” bezeichnet; Standard ist die „Emitterfolgerschaltung”. Der Regelvorgang erfolgt beim ABACUS praktisch zeitgleich, d.h. (bei 20 Kilohertz) immer noch ca. 2000 mal schneller als die Ohren…

Lautsprecherkabel neutralisiert

Klangverändernde Einflüsse des Lautsprecherkabels werden ebenfalls ausgeregelt. Die Rückmeldung aus dem Lautsprecher enthält nämlich neben der Gegeninduktionsspannung auch die Eigenschaften des Lautsprecherkabels.

*ABACUS – handgemacht in Deutschland

Jede ABACUS-Komponente ist handgelötet und zu 100% in Deutschland hergestellt. Ein Stereoverstärker ist für den Musikliebhaber schon für € 590,- zu haben – auch im Direktvertrieb. Und wer nicht die Katz' im Sack kaufen will oder nur mal – vielleicht gemeinsam mit Freunden – probieren möchte, darf bei angemessener Kostenbeteiligung ABACUS daheim testen.

Und noch etwas:

Was sich gut misst, klingt nicht immer gut!

Schaltungseigenschaften werden an Messgeräten ermittelt, die für die HiFi-Komponenten eine reale Last darstellen – wie ein ohmscher Widerstand. Darum messen sich alle HiFi-Geräte so gut.

In der Praxis muss die Ausgangsschaltung aber nicht einen ohmschen Widerstand antreiben, sondern

• im “Line-Bereich” ein Kabel mit seinen überwiegend kapazitiven Eigenschaften; dazu kommt (noch viel schlimmer) die Eingangskapazität der nachfolgenden Komponente und

• am Endverstärker das Lautsprecherkabel und den Lautsprecher selbst; beide wirken sich überwiegend induktiv aus.

Kapazitive und induktive Lasten drehen an der Phase. Das heißt Strom und Spannung klaffen mit zunehmender Frequenz immer mehr auseinander. Musik bedeutet aber, dass gleichzeitig unterschiedliche Frequenzen zu reproduzieren sind.

Die Lastunabhängigkeit der ABACUS Schaltungstechnik verhindert Phasenfehler und die direkte Gegenkopplung schließt jegliche Signalveränderung durch die Last (Induktivitäten und Kapazitäten) aus.